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Ich habe bei oreilly einen Interessanten Artikel über das „Releasen“ von Software gelesen. Allerdings war das Interessante an dem Artikel weniger die Idee des Autors sondern eher ein bestimmter Absatz.

http://news.oreilly.com/2008/06/why-are-we-still-releasing-sof.html

Why do we need releases again? Developers are usually running against the bleeding edge, and many contributors ride that wave as well, and power users will frequently at least build against the stable branches. The primary purpose of releases (not necessarily for everyone, but the reason why I do it) is to ensure that my software passes the 30 second test. This is essentially the idea that, if I’ve I’m a new user about to try a ruby reporting library called Ruport, I want to be able to do something like this:

gem install ruport

Once I’ve got the code installed, I want to promptly copy and paste some tutorial code that is interesting to me into my editor, run it, and see if it works. If it does, I’ll look deeper, if not, I’ll immediately hop back onto google and try to find something else that works. The only chance of me coming back to this code later is if I don’t find something that passes this test, or if I find out later that I really need some of its features.

Dass dies so ist sollte jedem einleuchten, wenn ich selber auf der Suche nach CPAN Modulen oder Anwendungen bin ergeht es mir nicht anders. Solange es genug Alternativen gibt schaue ich mich erst noch einmal um. Scheinen alle Kandidaten gleich schlecht, dann muss ich wohl noch einmal genauer hinsehen.

Es gibt jedoch eine Stelle an der soetwas nicht zählt. An Hochschulen oder in Praktika z.B. habe ich des öffteren die Situation erlebt, dass die Umsetzung mit einem gewissen Werkzeug zu erledigen ist und man sich auch mit einer benutzerunfreundlicheren Umgebung zurecht finden muss.

Zu dem eigentlichen Inhalt des Artikels kann ich allerdings nur sagen, dass Releases sehr wohl ein wichtiger Bestandteil von Softwareprodukten sind. Es geht nicht nur um die Stabilisierung des Codes sondern auch darum eine Basis für Kompatibilität und Support zu schaffen. Ganz zu schweigen vom Bauen des Quellcodes für die verschiedenen Zielplatformen der Anwendung.

Das Vorgeschlagene Prinzip ist nicht verkehrt; Meiner Meinung nach aber nur bei Open Source und nicht kommerziellen Anwendungen praktizierbar.

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