FizzBuzz Aufgabe in Clojure

Es gibt eine Code Kata die nennt sich FizzBuzz http://codingkata.org/katas/unit/fizz-buzz. Ich habe einmal versucht die Aufgabe in Clojure zu realisieren. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, geeignete Funktionen für meine Zwecke zu finden, da dies so ziemlich meine ersten Zeilen in Clojure sind.

(defn fizzbuzz [n] (cond
    (and (zero? (mod n 3)) (zero? (mod n 5))) "fizzbuzz"
    (zero? (mod n 3)) "fizz"
    (zero? (mod n 5)) "buzz"
    1 n
))
(map fizzbuzz (range 1 20))                          
(1 2 "fizz" 4 "buzz" "fizz" 7 8 "fizz" "buzz" 11 "fizz" 13
14 "fizzbuzz" 16 17 "fizz" 19)

Naja, ein Blick in die Code Beispiele der Seite verrät bessere Versionen. Es scheint aber als wären die Katas auch eine gute Möglichkeit um einfach eine Sprache zu lernen, vor allem Dank der Benutzer Lösungen. http://codingkata.org/katas/unit/fizz-buzz/solutions

Mehr über Clojure gibt es hier http://clojure.org/ und in den Screencasts, welche meiner Meinung nach eine sehr schöne Möglichkeit sind etwas über die Sprache zu lernen. http://clojure.blip.tv/posts?view=archive&nsfw=dc

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Clojure Erfinder Rich Hickey über Zeit und die Nachteile von OOP

Clojure und Funktionale Programmierung ist für mich derzeit ein sehr interessantes Thema. Von C++ und Java kommend, mit Objekt orientierter Programmierung als state of the art Paradigma, ist die Tatsache, dass Clojure nicht OO ist und es auch gar nicht versucht, zunächst durchaus abstoßend. Ich bin auch noch nicht überzeugt davon, dass komplett davon ab zu kommen richtig ist. Rich Hickey, der Erfinder von Clojure, ist auch der Meinung, dass das Denken in Identitäten für uns Menschen sehr natürlich und verständlich ist und das man dies nicht komplett verwerfen sollte. Dennoch erklärt er, was an unserer derzeitigen Sichtweise falsch ist.

„You cannot step twice into the same river.“ (Heraclitus)

(Der Fluss ist nur ein Konstrukt das wir errichten, er besteht in Wirklichkeit nur aus Wassermolekülen, die zu einem späteren Zeitpunkt allerdings ganz andere sind. Einmal ganz davon abgesehen, dass allein die Tatsache dass die Teilchen sich „geändert“ haben, so etwas wie Zeit erzeugt wird. Mehr dazu aber im Vortrag.)

Ich selber kann den Inhalt, des über eine Stunde dauernden Vortrags, in dieser Kürze sicher nicht wiedergeben und ihr solltet euch lieber selber anhören. Er macht einem einige Dinge bewusst, die einem das Leben im Programmieralltag durchaus erleichtern können. Es handelt sich hierbei nicht direkt um einen Vortrag über Clojure, sondern vielmehr um Grundlagen über die damit Verbunde Herangehensweise. Zugegebenermaßen klingt diese zu Anfang fast schon Philosophisch, was wahrscheinlich nicht von Ungefähr kommt, wie man im Laufe des Videos erfährt. Gegen Ende kommt der Vortrag dann zu Konstrukten und Implementierungsmöglichkeiten, wie sie in Clojure verwendet werden und schließt damit den Kreis zu möglichen Anwendungen. Von sich selber sagt Hickey nämlich er sei ein Pragmatiker; einer der sich sehr gut der Theoretischen Grundlagen bedient, wie ich finde.

http://www.infoq.com/presentations/Are-We-There-Yet-Rich-Hickey

Vielleicht kann man in Zukunft einen Weg finden OO und Funktionale Programmierung zu vereinen. Ich werde mich erst einmal weiter mit Clojure beschäftigen und kann dann vielleicht entscheiden man hier letztendlich bei Spaghetticode landen wird.